Das Glück der Iren oder woher kommt das irische Kleeblatt?

Das Glück der Iren oder woher kommt das irische Kleeblatt?

Haben Sie schon einmal vom „Luck of the Irish“ gehört, also vom Glück der Iren? Eigentlich geht es gar nicht wirklich um Glück, sondern um eine positive Lebenseinstellung. Stellen Sie sich vor, Sie laufen durch die Stadt, stolpern und fallen mitten in einen Hundehaufen. Ausgerechnet heute, wo Sie Ihre neue Jeans tragen! Der Ire würde in diesem Falle sagen: Irisches Glück, immerhin hast du eine Hose.

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Iren haben nicht mehr Glück als andere Menschen auf der Welt – sie haben aber viel Humor, Whiskey und eine positive Lebenseinstellung. Bei der schweren Geschichte des Landes ist das auch bitter nötig.

Die Iren sind Nachfahren der Kelten und wurden vom Schicksal nicht immer sanft behandelt. Das Land ist zwar vom Meer umgeben und fischreich, aber die Natur ist wild und von Klippen und Felsriffen bestückt, so dass die Fischerei schon immer ein hartes Brot war. Außer dem Tourismus gibt es keine starke Wirtschaft in Irland und somit auch keine großen Einnahmequellen.rock-of-cashel-4370623_1280

Das freie Volk musste sich lange der Besetzung der Briten beugen. Sie wurden schlecht behandelt und litten im 19. Jahrhundert unter einer verheerenden Hungersnot, ausgelöst durch Missernten und Kartoffelfäule. Hinzu kamen harte Auflagen der britischen Besatzer. Viele Iren waren gezwungen, ihre Heimat aufzugeben und auszuwandern.

Doch trotz aller Schicksalsschläge haben die Iren die Dinge in typisch keltischer Mentalität angenommen. Man nahm die Dinge so, wie sie waren und dachte nicht an Morgen. Lieber erfreute sich man an dem, was man hatte und feierte die Feste, wie sie fielen mit harmonischen Musik.  Die Iren sind immer wieder aufgestanden und haben sich Mut gemacht. Glück muss man sich eben selber machen, sonst tut es keiner für uns. Und ja, damit hat man doch Glück!

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Aber woher kommt denn nun das typische irische Kleeblatt? Es stammt vom berühmtesten Schutzheiligen des Landes, St. Patrick. Er brachte nicht nur das Christentum auf die Insel und benutzte das Kleeblatt, um den Iren die Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und der Heilige Geist) zu erklären.

Durch St. Patrick wurde das Kleeblatt immer beliebter. Während der irischen Rebellion im Jahre 1798 wurde das Tragen von Kleeblättern und der Farbe Grün zu einem Symbol der nationalen Zugehörigkeit. So ist es bis heute geblieben. Und wenn man 17. März auf der Insel  St. Patrick’s Day gefeiert wird, ist das Land erfüllt von Energie und Lebensfreude. Dublin wird eine Woche lang in eine einzige Party verwandelt, wenn die Menschen durch die Farbe Grün ihre nationale Zugehörigkeit symbolisieren.

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Das irischste aller mythologischen Wesen ist wohl das Heinzelmännchen,auf gälisch auch „Leprechaun“ genannt. Das irische Heinzelmännchen ist gutartig, scheu und für gelegentlich derbe Scherz bekannt. Passend in der irischen Farbe grün gekleidet, bewachen Leprechauns einen Topf voller Gold am Ende des Regenbogens. Sie sind ein Wahrzeichen Irlands und ein gerne gesehener Glücksbringer. Schließlich tragen sie das Glück in Form von Kleeblättern doch ständig bei sich!

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